Die Jahresgabe 2006 des Fördervereins des Archivwesens beschäftigt sich mit den Todesanzeigen und Totenzetteln im Staatsarchiv in Eupen:
Infolge der Erfindung der Buchdruckerkunst wurde der Tod eines Menschen seit dem 17. Jahrhundert immer mehr zum Gegenstand einer schriftlichen Mitteilung, die ursprünglich aus einem Anschlag an einer Kirchentür bestand, gelegentlich aber auch verteilt wurde. Im 19. Jahrhundert ging man dann dazu über, die Todesanzeigen in den immer zahlreicher erscheinenden Zeitungen zu veröffentlichen, ein Brauch, der sich Ende des 20. Jahrhunderts verallgemeinert hat.

Seit seiner Gründung im Jahre 1988 sind dem Staatsarchiv Eupen etliche Todesanzeigen und Totenzettel übergeben worden. Insgesamt dürfte ihre Zahl mittlerweile 20.000 überschritten haben. Da lag es nahe, diese nicht nur für Familienforscher aufschlussreiche, wertvolle Quelle einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
Erfasst wurden in diesem Band rund 8 000 zwischen 1818 und 2004 entstandene Todesanzeigen und Totenzettel.
Wer die Publikation einsehen oder bestellen möchte, kann dies im Staatsarchiv in Eupen tun oder per Mail unter der Adresse staatsarchiv.eupen@arch.b