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Kirchenfabrik und andere Einrichtungen der Pfarrei St. Katharina zu Kettenis

Kirchenfabrik und andere Einrichtungen der Pfarrei St. Katharina zu Kettenis

Der nachstehende Beitrag behandelt die Geschichte der Pfarrei St. Katharina in Kettenis zwischen 1633 und 2000. Er wurde im Rahmen der Inventarisierung der Akten der Pfarren durch das Staatsarchiv in Eupen erstellt. Ursprünglich enthält der vorliegende Text weiterführende Informationen und Fußnoten. Diese Informationen können in der Printversion des Inventars konsultiert werden.

Alle Akten, die mit der Pfarrei St. Katharina zu tun haben und sich im Staatsarchiv in Eupen befinden, können im Prinzip im Staatsarchiv in Eupen eingesehen werden. Es können für Teile der Akten auch anderslautende Bestimmungen in Bezug auf die Einsichtnahme existieren. Falls Sie weitere Informationen zu der Institution benötigen oder gerne Akten einsehen möchten, können Sie sich gerne an das Staatsarchiv in Eupen wenden: staatsarchiv.eupen@arch.be

DIE PFARREI KETTENIS, IHRE GESCHICHTE UND IHR ARCHIV

Die Ortsbezeichnung Kettenis erscheint erstmals 1214 als Zuname der Schöffen Herbrandus, Hinget und Henricus. Zwar werden die Herrn von Kettenis noch im 15. Jahrhundert genannt, jedoch scheint ihr Besitz zu Beginn des 16. Jahrhunderts untergegangen und ihre Burg verfallen zu sein.

Unweit der Burg Kettenis lagen die Stocklehen Libermé und Weims mit ihren Wasserburgen. Beide werden 1334 erstmals erwähnt.

Im Jahre 1445 zählte Kettenis 81 Feuerstätten.

Bis zum Ende des Ancien Régime bildete Kettenis innerhalb der Bank Walhorn – wie Astenet, Eynatten, Hergenrath, Merols, Neudorf, Rabotrath, Raeren und Walhorn – ein „Quartier“ mit eigenen Bürgermeistern. Die Bank Walhorn – sie wurde 1626 zur Herrlichkeit erhoben – war eine Unterteilung des Herzogtums Limburg, das seit 1288 mit dem Herzogtum Brabant verbunden war.

Nach der Besetzung des Limburger Landes durch die Franzosen im September 1794 wurden die „sections“ Kettenis und Merols im Herbst 1795 zu einer Gemeinde zusammengefügt und dem Kanton Walhorn, einer Unterteilung des Ourthedepartements, zugeschlagen. Nach der Auf¬hebung des Kantons Walhorn im Jahre 1800 kam die „Mairie de Kettenis et de Merols“ zum Kanton Eupen und mit diesem zum Bezirk Malmedy im Ourthedepartement.

Unter preußischer Herrschaft, von 1815 bis 1920, bildete Kettenis eine Bürgermeisterei der Rheinprovinz. Übergeordnete Verwaltungsbezirke waren der Kreis Eupen und der Regierungs¬bezirk Aachen. Nach der endgültigen Festlegung der neuen preußisch-niederländischen Staats¬grenze war auch der Weiler Gemehret der Bürgermeisterei Kettenis zugeteilt worden.

Mit Beginn der belgischen Zeit im Jahre 1920 kam die Gemeinde Kettenis zum Kanton Eupen und 1925 mit diesem zum Bezirk Verviers in der Provinz Lüttich.

Zwischen Mai 1940 und September 1944 galt erneut die deutsche Verwaltungseinteilung. Kettenis war Sitz eines Amtes, dem die Bürgermeistereien Eynatten, Kettenis und Walhorn sowie die zur Bürgermeisterei Hergenrath gehörende Ortschaft Hauset unterstanden. Überge¬ordnete Verwaltungsbezirke waren der Kreis Eupen und der Regierungsbezirk Aachen.

Bei Kriegsende wurde Kettenis wieder dem Kanton Eupen und mit diesem dem Bezirk Verviers und der Provinz Lüttich zugeteilt.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung von 1976 legte der Gesetzgeber die Stadt Eupen und die Gemeinde Kettenis zusammen. Die neue Großgemeinde trägt den Namen Eupen.

I. DIE GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG DER PFARREI

Im kirchlichen Bereich hingen die Einwohner des Quartiers Kettenis ursprünglich von der Pfarrei Walhorn ab, deren Bezirk mit dem der limburgischen Bank gleichen Namens übereinstimmte.

Die 1407 erstmals verwandte Bezeichnung „op dye alde Kirch“ für eine Flur unweit der Hochstraße von Kettenis nach Eupen deutet auf eine frühe Kultstätte hin, die jedoch nicht zur Bildung einer Siedlung führte.

Die jetzige Kirche steht auf dem früheren Burggelände der Herrn von Kettenis. Das Mauerwerk ihres Turmes und ihr Chorraum stammen noch aus dem 15. Jahrhundert. Die Verzeichnisse der Pfarreien und Kirchen der Diözese Lüttich („Pouillés“) von 1490 und 1497 erwähnen in der Kirche von Kettenis zwei Altäre, wovon einer der Jungfrau Maria und der andere der hl. Katharina von Alexandrien geweiht war.

In einem Verzeichnis der Zehntabgaben der einzelnen Quartiere an den Pfarrer von Walhorn nimmt Kettenis 1530 mit 44 Müdden mit deutlichem Abstand den ersten Rang ein, was sowohl die demographische als auch die wirtschaftliche Bedeutung des Ortes erhellt.

Mehrere Stiftungen ermöglichten in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts die Erhöhung des Kirchenschiffs sowie die Errichtung von zwei Seitenschiffen mit Rundbogenfenstern. Die noch im Mauerwerk des Langhauses sichtbare Jahreszahl 1515 sowie der nur noch bruchstückhaft erhaltene Grabstein des Baumeisters der Kirche aus dem Jahre 1543 stehen in Zusammenhang mit diesen Arbeiten. Ein Kirchhof kommt in Kettenis erstmals 1553 vor.

Es ist anzunehmen, daß seit dieser Zeit ständig ein vom Pfarrer von Walhorn bezeichneter Priester in Kettenis residierte. Wohl zu Beginn des 17. Jahrhunderts erteilte der Pfarrer von Walhorn diesem „vicarius residens“ die Erlaubnis, Pfarrerfunktionen auszuüben.

Der am 13. Januar 1627 vom Lütticher Generalvikar als „Koadjutor“ des „Pfarrers“ von Kettenis approbierte Peter „Joutz“ aus Recht ist der erste namentlich bekannte Geistliche im Ort. Sein Nachfolger war wohl Heinrich „Cortresile“, dem der Generalvikar 1629 die Zulassung zum Beichthören in Kettenis erteilte. Ob mit dem 1627 erwähnten „Pfarrer“ von Kettenis der am 23. April 1633 verstorbene und in der Katharinenkirche beigesetzte Wilhelm Herren gemeint ist, bleibt ungewiß. Am 20. April 1647 wird Johannes Blankenberghs als „Pastor“ von Kettenis genannt.

Das älteste Tauf-, Heirats- und Sterbebuch von Kettenis beginnt mit dem 1. Dezember 1647. Es wurde angelegt von Jakob Jacquet (Jacobi), der sich selbst auf der ersten Seite dieses Registers als „huius loci Pastor“ bezeichnet und den 1. November 1647 als Tag seines Amtsantritts in Kettenis nennt.
Auf Antrag der Einwohner der Quartiers Kettenis erhob der Lütticher Fürstbischof Ferdinand von Bayern, mit Einverständnis des Walhorner Pfarrers Wilhelm Voets, Kettenis am 11. August 1648 zur selbständigen Pfarrei und ernannte den Deservitor Jacquet nach voraufgegangener Prüfung und Ablegen des Glaubensbekenntnisses zu ihrem ersten Pfarrer. Für die Zukunft wurde festgelegt, daß der Pfarrer von Walhorn die Kollatur der Pfarrei Kettenis innehaben sollte.

Der seit 1794 zur Zivilgemeinde Kettenis gehörende Weiler Merols ist bis auf den heutigen Tag Teil der Pfarrei Walhorn geblieben.

Die Pfarrei Kettenis gehörte bis 1818 zur Diözese Lüttich und innerhalb dieser bis 1802 zum Archidiakonat Condroz und zum Dekanat Saint-Remacle-au-Pont in Lüttich. Nach der konkordatären Neuordnung des Bistums Lüttich erhielt sie 1803 den Rang einer Hilfspfarrei („succursale“). Hierarchischer Vorgesetzter des Pfarrers – jetzt „desservant“ genannt – war der Kantonalpfarrer von Eupen. Von 1818 bis 1821 unterstand die Pfarrei Kettenis dem Generalvikar der 1802 errichteten Diözese Aachen, den der Hl. Stuhl zum Apostolischen Administrator u.a. der Pfarreien des Kantons Eupen bestimmt hatte. Infolge der päpstlichen Bulle „De salute animarum“ kam sie 1821 an die Erzdiözese Köln und innerhalb derselben an das Dekanat Eupen. Mit diesem wurde sie 1921 dem Bistum Eupen-Malmedy und 1925 erneut der Diözese Lüttich zugeordnet. Von Juni 1940 bis zum Herbst 1944 stand sie, wie das gesamte Dekanat Eupen, unter der Verwaltung der Diözese Aachen ohne jedoch kirchenrechtlich dorthin eingegliedert zu sein.

Die der hl. Katharina von Alexandrien geweihte Pfarrkirche hat seit dem 16. Jahrhundert nur kleinere bauliche Veränderungen erfahren. 1691 wurde an der Südseite des Turmes ein zweijochiger Anbau errichtet, der die Taufkapelle aufnahm. Dabei wurde auch der Eingang zur Kirche von der Westseite neben den Turm auf die Südseite verlegt. Der Turmhelm wurde 1711 und nochmals 1838 erneuert. 1842 baute man an der Südseite eine Eingangshalle an. Neben dem neuen Portal errichtete man im Jahre 1900 eine Nachbildung der Grotte von Lourdes. 1932 schließlich enstand an der Westseite der Kirche seitlich des Chores eine neue geräumigere Sakristei.

Das heutige Pfarrhaus stammt aus dem Jahre 1792. Die Baukosten trug das Aachener Münsterstift. Das Haus wurde 1913 nach Westen hin vergrößert.

Nach Jakob Jacquet (1648-1675) waren als Pfarrer in Kettenis tätig: Johann Leonhard Longuehaie (1675-1705), Heinrich Martens (1705-1721), Gottfried Olivier (1721-1740), Gerhard Buix (1740-1743), Gerhard Radermecker (1744-1778), Johann Huschet (1778-1790), Wilhelm Joseph Steinfelt (1790-1821), Johann Nikolaus Servais (1821-1825), Johann Simon Maas (1825-1832), Paul Pauls (1832-1847), Johann Heinrich Herfs (1847-1859), Johann Alleker (1859-1863), Johann Heinrich Wieland (1863-1887), Franz Anton Joseph Jülich (1887-1895), Karl Joseph Ludwig Hout (1895-1907), Robert Tollhausen (1907-1922, seit 1917 auch Dechant des Dekanates Eupen), Heinrich Joseph Saur (1922-1937), Johann Schyns (1937-1942), Ludwig Kerres (1942-1944 Pfarrverwalter, dann bis 1960 Pfarrer), Gerhard Pirenne (1960-1965), Hubert Schifflers (1965-1973), Ernst Alard (1973-1999), Joseph Evertz (seit 1999). Pfarrer Evertz ist auch für die Pfarrei Eupen St. Joseph zuständig. Seit 1716 stand dem Pfarrer ein Kaplan zur Seite, der auch Schule hielt. Zeitweise war noch ein dritter Priester im Ort ansässig. Erwähnt werden: Cornel Haghen (1716-1720), Lambert de Pont (1720-1721), Andreas Mergh (um 1722), Lambert Schmitz (1722-1725), de Bruck (um 1726), Johann Baptist Charlier (1727-1729), Jakob Michaelis (1729-1732), Matthias Kroppenbergh (1732-1751), Edmund Raermecker (1751-1764), Johann Stephan Hamel (1764-1771), Arnold Schmetz (1771-1784), L. Thisquen (1784-1787), Johann Hubert Ernst (1787-1790), Brüll (um 1790), Stephan Joseph Putters (1790-1795), Johann Martin Labarbe (1789-1807), Johann Cornel Hamel (vor 1797-1815), Franz Goergen (OFMCap) (1797-1801), Matthias Gerth (um 1808), Johann Baptist Sybertz (um 1810), Johann Baptist Richartz (um 1812), Johann Nikolaus Servais (1814-1821), Johann Simon Maas (1821-1825), Hubert Karl Jakob Ricker (1826-1829), Ludwig Georg August Schweitzer (1829-1830), Damian Joseph Meyer (1830-1831), Johann Arnold Chorus (1832-1841), Wilhelm Arnold Hansen (1841-1844), Bertram Franz Hubert Horbach (1844-1857), Franz Jakob Sentis (1857-1859), Mathias Johann Marx (1859-1873), Bertram Schmitz (1873-1887). Nach 1887 wurde die Vikarsstelle nicht mehr besetzt .

Im Jahre 1717 wurde das erste Vikarie- und Schulgebäude errichtet. Ein Neubau mit der gleichen Zweckbestimmung enstand in den Jahren 1833-1835. Seit 1867 diente er ausschließlich schulischen Zwecken. Der Vikar bezog danach ein anderes mittlerweile von der Zivilgemeinde erworbenes Haus.

Das Dekret des Gouverneurs von Eupen-Malmedy, Baltia, vom 13. Oktober 1921 die Kultusgesetzgebung betreffend sprach der Pfarrei Kettenis zwar einen Kaplan zu, doch machte die geistliche Behörde von diesem Recht in der Folge keinen Gebrauch.

Das gleiche Dekret erkannte die Mater-Dolorosa-Kapelle im Ortsteil Oberste Heide als Nebenkirche an. Diese wurde 1707 errichtet, 1837-1839 erweitert und nach einem Brand 1869 neu erbaut. Die bereits im 17. Jahrhundert erwähnte, 1834 neu errichtete St.-Rochus-Kapelle wurde staatlicherseits nicht als Hilfskirche anerkannt. Das Jahrbuch der Diözese Lüttich für 2001 führt sie als „nicht anerkanntes Oratorium“ auf.

Die Pfarrei Kettenis zählte 976 Einwohner im Jahre 1789 und 1237 im Jahre 1803. 1846 belief sich die Einwohnerzahl auf 1420, 1888 auf 1482 Personen, 1911 auf 1095 und 1991 schließlich auf 2000.

Pfarrpatronin ist die hl. Katharina von Alexandrien.

II. DAS PFARRARCHIV

Während der Vorbereitungen zum 350jährigen Pfarrjubiläum nahm der Leiter des Staatsarchivs in Eupen, Prof. Dr. Alfred Minke, Verbindung zum damaligen Pfarrer von Kettenis, Ernst Alard, auf. Hauptsächlich ging es dabei um ein Register aus dem frühen 18. Jahrhundert, das u.a. den Wortlaut der bischöflichen Urkunde über die Errichtung der selbständigen Pfarrei Kettenis im Jahre 1648 enthielt. Am 5. November 1997 nahm Prof. Minke im Sitzungszimmer des Pfarrhauses in Kettenis die von Pfarrer Alard bereits teilweise vorgeordneten Archivalien erstmals in Augenschein . Das vorerwähnte Register fand sich schließlich im Archivschrank (in einem kleinen Raum neben dem Sitzungszimmer) unter einem Bündel von Unterlagen mit privatem Charakter wieder. Mit Genehmigung von Pfarrer Alard fertigte Prof. Minke noch am gleichen Tag ein vorläufiges Verzeichnis der eingesehenen Archivalien an. Diese wurden in Archivdosen verpackt und am 5. und 6. November 1997 ins Staatsarchiv in Eupen überführt .

Bei dieser ersten Einsichtnahme wurde zum einen der sehr summarische Charakter der 1909 von Dr. Johannes Krudewig veröffentlichten Übersicht des Archivs der Pfarrei Kettenis deutlich, zum andern fiel auf, daß die Rechnungen und Rechnungsbelege die Vermögensverwaltung der Pfarrei durch den Kirchenfabrikrat betreffend fehlten.

Spuren früherer Inventarisierungen des Pfarrarchivs waren noch deutlich sichtbar. Das älteste erhaltene Verzeichnis der „Litteralien“ die Pfarrei Kettenis angehend stammt aus dem Jahre 1843. Es betrifft hauptsächlich Stiftungsurkunden sowie Schuldanerkenntnisse. Die zeitlich letzte Ordnung des Archivs hatte augenscheinlich Pfarrer Schifflers (1965-1973) vorgenommen.

In seiner Sitzung vom 30. März 1998 genehmigte der Kirchenfabrikrat den die im November 1997 überführten Archivalien betreffenden Depositalvertrag, der am 15. April 1998 vom Präsidenten des Rates, Herrn Gottfried Koonen, und von der Sekretärin, Frau Helene Mathar-Heimsch, in dreifacher Ausführung unterzeichnet wurde. Am 17. April übermittelte Dr. Minke die drei Vertragsexemplare dem Generalarchivar des Königreichs Belgien, Dr. Ernest Persoons, der sie gegenzeichnete. Am 24. April stellte er dann der Sekretärin des Kirchenfabrikrates das für diese Einrichtung bestimmte von Dr. Persoons gegengezeichnete Vertragsexemplar zu.

Nach dem Tod von Pfarrer Alard am 9. Februar 1999 erhielt die Pfarrei Kettenis, wie bereits kurz erwähnt, keinen im Ort ansässigen Pfarrer mehr. Zum neuen Pfarrer von Kettenis wurde am 1. März 1999 Joseph Evertz, Pfarrer von Eupen St. Joseph, ernannt, der weiter in Eupen wohnen blieb. In den darauffolgenden Monaten beschloß der Kirchenfabrikrat das Pfarrhaus umzubauen und teilweise zu vermieten. Im Verlauf der diesbezüglichen Arbeiten fanden sich auf dem Speicher des Pfarrhauses weitere Archivalien – so die 1997 vermißten Rechnungen und Rechnungsbelege der Kirchenfabrik, aber auch Unterlagen, die die Stiftung Wernerus, die bedeutendste Stiftung in der Pfarrei Kettenis überhaupt, betrafen – sowie zahlreiche Bücher älteren und neueren Datums. Die Archivalien und Bücher wurden am 26. April 1999 von Prof. Minke, mit Hilfe der Herren Wilfried Jousten und Georg-Paul Vanderheiden, ebenfalls ins Staatsarchiv in Eupen überführt.

Hier wurde das Pfarrarchiv Kettenis zwischen dem 1. April und dem 15. Juni 2001 von Frau Els Herrebout gesichtet, geordnet und endgültig inventarisiert .

Nach Eynatten, Walhorn und Raeren ist Kettenis die vierte Pfarrei des Dekanates Eupen, die den größten Teil ihrer Archivalien dem Staatsarchiv in Eupen anvertraut. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit der Herren Pfarrer sowie der Kirchenfabrikräte des Eupener Landes mit der staatlichen Archivverwaltung zur Sicherung des kirchlichen „Langzeitgedächtnisses“ soll in diesem Zusammenhang dankbar hervorgehoben werden.