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Rückblick Collection Day 2026 – Wenn private Erinnerungen zur Geschichte werden

Rückblick Collection Day 2026 – Wenn private Erinnerungen zur Geschichte werden

Am 9. Mai war es wieder so weit: Im Rahmen des jährlichen Collection Days öffneten wir an gleich zwei Standorten unsere Türen – im Staatsarchiv in Eupen und im Geschichtsmuseum „Zwischen Venn und Schneifel“ in St. Vith. Organisiert wurde der Tag gemeinsam mit dem Zentrum für Ostbelgische Geschichte (ZOG) und dem Königlichen Geschichts- und Museumsverein Zwischen Venn und Schneifel.

Das Konzept ist so einfach wie wirkungsvoll: Bürgerinnen und Bürger bringen ihre privaten Unterlagen mit – alte Briefe, Fotos, Vereinsdokumente, und vieles mehr – und Fachleute prüfen gemeinsam mit ihnen, ob die Stücke für die Archivierung in Frage kommen. Denn oft sind es gerade die kleinen, persönlichen Zeugnisse, die das Bild einer vergangenen Epoche erst vollständig machen.

Und auch diesmal haben die Besucherinnen und Besucher nicht enttäuscht: Unter den mitgebrachten Stücken befanden sich eine wertvolle Zeitungssammlung mit bislang fehlenden Exemplaren des Landboten und der Malmedy-Sankt Vither Volkszeitung, eine Bildersammlung aus Sankt Vith und der Eifel aus den 1950er Jahren sowie Dokumentation zum Pfarrgemeinderat Rocherath.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die den Weg zu uns gefunden und ihre Erinnerungsstücke mitgebracht haben – und an alle, die ihre Fragen gestellt und damit neue Geschichten ins Rollen gebracht haben. Genau dafür ist der Collection Day da.

Wer durch diesen Bericht auf eigene Schätze aufmerksam geworden ist: Abgaben sind nicht nur einmal im Jahr möglich. Meldet euch gerne jederzeit beim Staatsarchiv – jedes Dokument, das eine Geschichte zu erzählen hat, kann archivwürdig sein: sae@arch.be